Der derzeitige Zusatzbeitrag in der GKV beträgt 1,1 Prozent und soll nach den neuesten Angaben vom Bundesministerium für Gesundheit im kommenden Jahr auf 1,0 Prozent gesenkt werden.

Dies ist eine gute Nachricht für alle gesetzlich Versicherten, da der in 2015 eingeführte individuelle Zusatzbeitrag von den Versicherten alleine finanziert wird. Das heißt die Versicherten können in 2018 auf eine leichte Senkung der Beitragssätze hoffen.

Hintergrund: Krankenkassen, die mit den Zuweisungen aus dem Gesundheitsfonds ihren Finanzbedarf nicht decken können, können darüber hinaus einen Zusatzbeitrag von ihren Mitgliedern erheben. Diese Zusatzbeiträge können von Krankenkasse zu Krankenkasse unterschiedlich ausfallen. Das stärkt den Wettbewerb unter den Krankenkassen, denn für die Versicherten wird bei der Wahl der Krankenkasse auch weiterhin die Höhe des Beitragssatzes eine Rolle spielen.

Der durchschnittliche Zusatzbeitragssatz ergibt sich aus der Differenz der prognostizierten Einnahmen und Ausgaben der gesetzlichen Krankenversicherung (GKV) im kommenden Jahr.

Quelle: Bundesministerium für Gesundheit