Informiere Dich über verschiedene Krankheiten des Zentralen Nervensystems.

Aerztin

Die bekannte Abkürzung ADHS steht für die Aufmerksamkeits-/Hyperaktivitäts-Störung. Bei Patienten ohne Hyperaktivität wird von einer Aufmerksamkeitsdefizit-Störung (ADS) gesprochen. Fachleute bezeichnen die Erkrankung häufig auch als Hyperkinetisches Syndrom (HKS).

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Auch im alltäglichen Leben können wir mit Ängsten konfrontiert werden – sei es ein Vorstellungsgespräch, neue Herausforderungen im Beruf, der Besuch beim Zahnarzt, eine Flugreise oder die Sorge um geliebte Menschen. Von diesen Situationen geht oft keine objektive Gefahr aus, dennoch können wir sie als Bedrohung erleben und mit Angst reagieren. Ängste gehören also zum Leben. Wenn sie allerdings in ihrer Häufigkeit oder Intensität außer Kontrolle geraten und unseren Alltag bestimmen, können sie krank machen.

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Autismus ist eine Entwicklungsstörung des zentralen Nervensystems. Statt Autismus wird heute meist der Oberbegriff Autismus-Spektrum-Störung (ASS) für verschiedene Unterformen und Ausprägungen verwendet.

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Gelegentliche Stimmungsschwankungen, gute und schlechte Tage – das kennt jeder. Bei Menschen mit bipolarer Störung sind diese Schwankungen aber sehr stark ausgeprägt. Das Spannungsfeld zwischen euphorischem und depressivem Lebensgefühl ist für die Patienten sehr belastend.

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Eine Demenz ist eine fortschreitende Erkrankung des Gehirns, deren Folge eine Abnahme der Hirnleistung ist. Sie zeigt sich vor allem in einer Beeinträchtigung der kognitiven Funktionen, wie z. B. Gedächtnis, Sprache, Erkennen und Orientierung. Die betroffenen Menschen sind dadurch in ihren alltäglichen Aktivitäten erheblich eingeschränkt. Die häufigste Form der Demenz ist die Alzheimer Demenz. Sie zählt zu den sogenannten neurodegenerativen Erkrankungen, die mit einem Verlust von Nervenzellen und deren Kontakt untereinander einhergeht.

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Die Depression ist eine seelische Erkrankung, die in einen bis dahin gut funktionierenden Alltag einbricht. Anfangs ist sie nur schwer von einer alltäglichen Verstimmung oder einer Lebenskrise zu unterscheiden. Nicht alle, die an einer Depression erkranken, leiden unter den gleichen Symptomen. So individuell wie die einzelnen Menschen sind, so individuell ist die Erkrankung.

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Epilepsie ist ein Überbegriff für eine Reihe von Krankheitsbildern, die durch ein wiederholtes Auftreten von anfallsartigen, epileptischen Anfällen gekennzeichnet sind. Es handelt sich um eine der häufigsten chronischen Erkrankungen des zentralen Nervensystems.

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Migräneattacken sind nicht nur einfache, starke Kopfschmerzen. Leider ist diese Einschätzung in der Bevölkerung weit verbreitet und daher stoßen Migränepatienten nicht selten auf Unverständnis bei Nicht-Betroffenen. Im Gegensatz zum Spannungskopfschmerz tritt Migräne anfallsartig auf und kehrt in unregelmäßigen Abständen wieder. Diese Attacken treten bei einigen Patienten nur ein- oder zweimal im Jahr auf, bei anderen zum Teil täglich.

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Multiple Sklerose (MS) ist eine chronisch-entzündliche degenerative Erkrankung des zentralen Nervensystems. Das Immunsystem greift dabei körpereigene Nervenstrukturen in Gehirn und Rückenmark an. MS ist also eine Autoimmunerkrankung.

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Opiatabhängigkeit ist eine chronische Krankheit des zentralen Nervensystems, die professionell behandelt werden muss. Opiate und Opioide sind stark wirksame Schmerz- bzw. Betäubungsmittel. Da ihr Konsum starke Gefühle der Euphorie auslöst, machen sie schnell abhängig.

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Medizinische Therapien verfolgen in erster Linie das Ziel Erkrankungen zu heilen. Trotz großem medizinischem Fortschritt können leider nicht alle Krankheiten geheilt werden. Meist liegen onkologische, neurologische, innere oder AIDS- Erkrankungen zugrunde. In diesen Fällen fokussieren sich die ärztlichen und therapeutischen Bemühungen nicht mehr auf die die kurative (heilende) sondern auf die palliative (lindernde) Behandlung der Beschwerden und auf den Erhalt bzw. auf das Erreichen einer bestmöglichen Lebensqualität.

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Die Parkinson-Krankheit, auch als Morbus Parkinson bekannt, ist eine langsam fortschreitende neurodegenerative Erkrankung. Mit rund 250.000 Betroffenen gehört sie zu den häufigsten Nervenerkrankungen in Deutschland

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Die Schizophrenie ist eine Erkrankung der Psyche, die weit häufiger auftritt, als gemeinhin angenommen wird. Über 50 % der Betroffenen erkranken zwischen der Pubertät und dem 30. Lebensjahr. Die genaue Ursache der Schizophrenie ist bislang nicht geklärt.

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Ein- und Durchschlafstörungen (Insomnien) gehören zu den häufigsten Schlafstörungen. In Deutschland leiden etwa 6 % der Bevölkerung an einer Insomnie, wobei Frauen öfter betroffen sind und die Prävalenz (Häufigkeit) mit steigendem Alter zunimmt.

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Anhaltende oder wiederkehrende Ohrgeräusche, welche die Lebensqualität der Betroffenen oft stark beeinträchtigen, werden als Tinnitus bezeichnet. Das Pfeifen oder Klingeln im Ohr kann alleine oder in Kombination mit Schwindel auftreten. Tinnitus und Schwindel sind keine eigenständigen Krankheiten, sondern Begleitsymptome anderer Erkrankungen.

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